Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Über die Gemeinde

Zahlen, Daten & Fakten

Größe: 33,35 km2
15 Ortschaften: Glanz, Gröfelhof, Griebitsch, Hintergassen, Irschen, Leppen, Mötschlach, Pflügen, Pölland, Potschling, Rittersdorf, Schörstadt, Simmerlach, Stresweg undWeneberg
Nachbargemeinden: Oberdrauburg (W), Dellach/Drau (O), Rangersdorf (N) und Kötschach/Mauthen (S)

Einwohner: Laut Volkszählung 2001 hat Irschen 2.080 Einwohner
Seehöhe: 804 m

Laut Volkszählung 2001 hat Irschen 2.080 Einwohner, davon sind 98,4 % österreichische Staatsbürger. 97,0 % der Bevölkerung bekennen sich zur römisch-katholischen und 1,4 % zur evangelischen Kirche, 0,5 % sind ohne religiöses Bekenntnis.


Das Gemeindewappen von Irschen spielt auf die Namensherkunft des Ortes und der Gemeinde (von ursus, lat. für Bär) an, die rote Kugel auf eine − nicht ganz glaubhafte – Anekdote aus dem bäuerlichen Arbeitsleben: Noch um 1820 soll es Brauch gewesen sein, dass beim Ziehen des Heus von der Alm der letzte Zieher ein Seil oder eine Kette mit einer Kugel nachlaufen ließ, so dass ein eventuell auftauchender Bär (in früheren Zeiten waren Bären in Kärnten durchaus häufig) von den Arbeitern abgelenkt würde. Obschon diese Geschichte von den Bearbeitern des Kärntner Landesarchivs, die mit der Erstellung des Wappens beauftragt wurden, mit großer Skepsis angesehen wurde, wurde die rote Kugel in das Gemeindewappen aufgenommen. Der goldene Schildgrund steht für die frühere Goldgewinnung im Bereich des Fundkofels.

Wappen und Fahne wurden Irschen am 8. Oktober 1963 verliehen, die Blasonierung des Wappens lautet: „In Gold über grünem Schildfuß ein aufrecht stehender schwarzer Bär, der eine rote Kugel in der rechten Pranke trägt.“ Die Fahne ist Schwarz-Gelb-Grün mit eingearbeitetem Wappen.

 

Quellennachweis:
Gerhard Schnorr, Irschen. Eine Gemeindechronik, Klagenfurt 1975
Wilhelm Deuer: Die Kärntner Gemeindewappen. Verlag des Kärntner Landesarchivs, Klagenfurt 2006
wikipedia


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